Samstag, 26. Januar 2008

Literatur & Literaturgeschichte

Literatur & Literaturgeschichte

- zusammengefasst & zitiert nach „Duden - Literatur (Schülerwissen)“ -

Um sich in folgenden Abschnitten ausführlich und angemessen mit den verschiedenen Epochen und deren geschichtlichen Hintergründen, bedeutendsten Autoren und berühmtesten Werken auseinandersetzen zu können, ist es von höchster Wichtigkeit, zu aller erst zu verstehen, was mit den Begriffen Literatur und Literaturgeschichte im Allgemeinen gemeint ist.

Als Literaturgeschichte wird im Allgemeinen der zeitliche Verlauf von National- oder Weltliteraturen bezeichnet. Im engeren Sinne bezeichnet der Begriff die Geschichte der Epochen, Autoren und Werke einer Nationalliteratur.

Die Literatur selber bezeichnet eine Art kollektive Gedächtnis einer Nation. Es ist die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und ist nicht zu trennen von Sprach- und Kulturgeschichte sowie der politischen Geschichte eines Landes.

Mittels ideen-, geistes-, kultur- oder sozialgeschichtlicher Perspektive kann das Menschenbild einer Epoche, können die Werte und Vorstellungen einer Gesellschaft erschlossen werden. Der Literaturhistoriker hat so die Möglichkeit der Interpretation der Literatur. Die Literaturgeschichte ist immer auch der Schlüssel zur Gesellschaftsgeschichte.

Um Literatur zeitlich in die Geschichte der Nationen eingliedern zu können, benutzt man den Epochenbegriff. Dieser wird seit dem 18. Jahrhundert sehr unterschiedlich interpretiert: Sah man die Epoche zunächst im Kontext literarischer Strömungen, Richtungen und Gruppierungen, ging man später dazu über, die Literatur hinsichtlich der Dichtungsauffassung, Stoffwahl und Formensprache zu untersuchen.

Im 19. Jahrhundert wurde die literarische Entwicklung als Geschichte der geistigen und kulturellen Entfaltung einer Nation verstanden. Man betrachtete einzelne Epochen, die man als geistige, kulturelle oder auch weltanschauliche Einheiten empfand.

Seit Mitte der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts werden Epochen verstärkt als Erscheinungsform ökonomischer, politischer und sozialer Entwicklungen verstanden. Das seit dem 18. Jahrhundert und vor allem seit der Moderne verschiedene Richtungen und Strömungen nebeneinander existieren, wird zwar im Folgenden der Epochenbegriff verwendet, jedoch zunehmend unter der Maßgabe eines Jahrhundertüberblicks. Dies trifft vor allem für die jüngere und jüngste Literaturgeschichte zu. Da das 20. Jahrhundert im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs in vier deutsche Literaturen (österreichische, schweizerische, bundesdeutsche und DDR-Literatur) gespalten war, wird eine Zäsur ab 1945 gesetzt.

Donnerstag, 24. Januar 2008

Barock - Eine Einführung

Barock (1600-1720)


Wortbedeutung

Das Wort Barock wurde geprägt von dem portugiesischen Wort „barocco“, was soviel bedeutet wie „seltsam geformte, schiefrunde Perle“.

Im 18. Jahrhundert in Frankreich (baroque) wurde es gebraucht um Kunstformen zu bezeichnen, die untypisch für den klassizischten Geschmack der Franzosen war. Vorerst war der Begriff Barock also abwertend.


Einführung

Als treibende Kräfte des Zeitalters des Barocks kann man drei wesentliche Instanzen bestimmen: Der Absolutismus, die Kirche und die Antike.

Die Schlösser des Barocks bzw. des Absolutismus waren überwältigend, groß, ausladend und pompös geschmückt. Im Vordergrund stand bei ihnen die Repräsentation der fürstlichen Macht, deren Zentrum es meistens war. Gewaltige Garten- bzw. Parkanlagen und ausschweifende Feste unterstrichen diese Darstellung. Neben unzähligen Bediensteten, wie den Kapellmeister oder den Hofmaler, gehörte auch der Schriftsteller zum „Inventar“ des Hofes. Daher schrieben die meisten Poeten dieser Zeit im Auftrag von Fürsten und Adligen, von welchen sie auch ihren Lebensunterhalt erhielten. Dementsprechend richteten sich die Werke der Schriftsteller nach den Geschmäckern des Herrschers und waren daher oft Gedichte oder Romane zur Unterhaltung oder Theaterstücke bzw. kürzere Szenen, anlässlich einer Feier oder einer siegreichen Rückkehr aus einer Schlacht.


Neben den weltlichen Fürsten, zählte aber auch die Kirche zu einem bedeutsamen Auftraggeber. Vor allem die katholische Kirche, die durch die Reformation im Jahre 1517 an Boden verlor, nutzte die Werke der Schriftsteller für ihre Gegenreformation. Auch der Baustil von Kirchen im Barock näherten sich immer mehr den Baustil herrschaftlicher Residenzen an. Mamorsäulen,kunstvolle Ausschmückungen wie Deckenmalerei und Bildhauerei, sowie intensive Farben und gestaltete Fenster, sollten den Gläubigen von der Macht und Größe der katholischen Kirche überzeugen. Geistiges Gedankengut sollte in Form von Gedichten, Liedern oder auch Schauspielen, wie zum Beispiel das Jesuitendrama, an das einfache Volk weitergetragen werden.
Insbesondere durch Tod und Zerstörung, welche durch den Dreißigjährigen Krieg (1818-1848) über Deutschland gebracht wurde, gewannen diese religiöse Dogmen wieder eine große Anhängerschaft.

Neben den beiden genannten Auftraggebern, trat im Barock erstmals auch das Bürgertum als Auftraggeber literarischer Werke auf.


Als dritte bestimmende Kraft des Barocks gilt die Antike.

Antike Schriftsteller, wie z.B. Homer, Aristoteles, Ovid, Vergil, Horaz oder Seneca und deren Werke prägten nachhaltig die Literatur des Barocks. Da die Epoche der Renaissance als die „Wiedergeburt der Antike“ verstanden wird, kamen auch aus dieser Zeit Vorbilder für Autoren des Barocks. Man übernahm Regeln und Normen der Literatur, die durch antike Schriften geformt wurden und versuchte Werke zu schaffen, die mit denen der Antike verglichen werden einen Dichter galt es als höchste Ehre, wenn er etwa als der "Deutsche Horaz" bezeichnet wurde. Dabei kam es allerdings öfter zu Widersprüchen, da die Antike heidnisch bzw. polytheisisch war und mit ihrer sinnesfrohen, lebenslustigen Weltanschauung im christlichen Sinne als „sündhaft“ und „unmoralisch“ galt. Während man in der Antike im hier und jetzt seine Freude am Leben zelebrierte, galt in der christlichen Religion das Leben als Bewährungsprüfung, als Leidensweg, den man, zielgerichtet zum Jenseits, reumütig bestreiten sollte. Vieles was in der Antike gelebt wurde, war durch den christlichen Glauben verboten oder verwerflich. Trotzdem standen sich eine religiöse Einstellung und die heidnisch-antike Lebensweisheit, bei barocken Werken oft direkt gegenüber.

„http://www.pohlw.de/literatur/epochen/barock.htm“

Dienstag, 22. Januar 2008

MK's Ziele

Mh.. in der Bücherei wirst du wahrscheinlich weniger Glück haben, da meine Mom mir in ihrem üblichen Wahn alle 130 Deutsch-Bücher ausgeliehen hat. Liegen fein säuberlich auf meinem neuen 15 (!)-Kilo-Regal gestapelt. Sind aber eigentlich gute Sachen bei; wenn du mir einen Cheeseburger ausgibst, kannst du dir mal eins ausleihen.

Desweiteren find ich gut, dass wir einen Deutsch-LK-Blog eröffnen und in erstmal "DeutscheBlog" nennen. Hört sich grammatikalisch wie auch sprachtechnisch wirklich lobenswert an.

Ach ja.. die eigentliche Intention dieses Posts: Gucke mir grade die Unterrichtsinhalte und die Obligatorik an und bin mit dir einer Meinung, dass es nicht so viel und schwer ist, habe ich aber auch nicht erwartet, denke aber, dass man den Inhalt, den geschichtlichen Hintergrund (mein Hauptproblem glaube ich), die Grundmerkmal der Epochen usw. schon geordnet aufs Papier bzw. auf den Bildschirm bringen sollten, damit es dann im Abi auch einfach von der Hand geht.

Und denkt dran: der Plattner ist nicht der einzige Lehrer der korrigiert, deshalb gibt es diesmal keine Sympathiepunkte für dich. Nichts gegen dein Können, aber du weißt...

Ich denke wir sollten auch die Lektüren teilweise nochmal lesen und wenn nicht oder den anderen Teil auf jeden Fall zusammengefasst und komprimiert im Kopf haben. Lesen würde ich sagen müssten wir Brink's "Vorleser", Brecht's "Leben des Galilei" und eigentlich auch Fontanes "Irrungen, Wirrungen" (wobei ich darauf am wenigsten Lust habe). "Emilia Galotti" ist eigentlich noch ganz gut in Erinnerung, sollte man nur noch mal ausführlich wiederholen und "Effi Briest" ist mir irgendwie egal. Werde ich zwar grob lernen, aber wenn's im Abi kommt wahrscheinlich nicht nehmen.

So weit, so gut. Jetzt bleibt nur noch die Frage, wo wir anfangen. Würde sagen bei Punkt 1 der Obligatorik, können uns aber auch von 1700 aus hocharbeiten.

Ach ja: Erinner mich mal dran, dass wir (also am besten du!) dem Plattner spätestens bei der Wiederholung sagen, dass wir Schwerpunkt "Verhältnis von Sprechen, Denken und Wirklichkeit" und "Durch Informations- und Kommunikationstechnologie herbeigefürte Bewusstseinsindustrie" nochmal ausführlich behandeln müssen. Haben wir nur 2 Wochen gemacht und sind eigentlich ein sehr interessantes Themen.
Wenn das wie letztes Jahr im Abi drankommt, würde ich das zudem sehr gerne nehmen, weil es definitiv am interessantesten ist, im Vergleich zu den ganzen anderen alten Jacken.

Das war's von mir,
MK

Ordnung

Ich habe mir gerade die Obligatorik für die Abiturprüfung in Deutsch durchgelesen.
Ich empfinde das alles gar nicht als sehr schwer.

Ich wüsste jetzt gerade nicht, womit ich anfangen soll zu lernen.
Wichtig wäre eine Epochenübersicht Barock/Klassik/Aufklärung/Gegenwartslyrik etc. aufzuführen.

Des Weiteren muss ich mich persönlich weiter mit der Zeichensetzung beschäftigen und auch etwas zur Sprachanalyse lesen.

Ich glaube ich werde am Donnerstag, wenn ich sowieso in der Bücherei bin mal nach diesen "PoketTeachern" Ausschau halten.

Da hat man einen guten Überblick, was alles auf uns zukommen wird.